…eine nicht ganz ernstzunehmende Geschichte über Eltern, die ihre Kinder mürbe quatschen.

Kindereien Bpunkt

… oder so

Wenn ‚erklären‘ zu einem Er- oder Sie-wollen-alles-klären wird, jegliches phychologische, theologische, theoretische, astrologische Detail, Vergangenheit und Zukunft, dann ist es nicht verwunderlich, dass niemand mehr zuhören möchte. Einfaches Zu-hören wird dann zu einem Bild, worin der Mensch nur noch eine Lösung weiß, sich die Ohren zuzuhalten. Lärm, Worte, ständige Beschallung, so wird keinerlei Erklärung mehr das transportieren, wozu sie gedacht ist: EINE klare, kurze Botschaft zum Empfänger abzusenden.

Wir, die Absender, sind für das, was ankommt beim Zuhörer, noch besser wäre da ein HIN-hörer, nicht verantwortlich. Doch für eines tragen wir die volle Verantwortung, für das, was wir absenden.

Erst erklären Eltern die Details, später sind sie dann sprachlos über die Entwicklung ihrer Kinder. Doch gehen wir einmal davon aus, dass alle Eltern nur das Beste für ihr Kind möchten, so ist die Dauererklärungsschleife wahrscheinlich eine Vorbereitung auf das, was später folgen wird: Eine Welt, gefüllt mit zuviel Worten, aber ohne eine wirklich Aussage. 

Die sogenannte frühere harmlose ‚Muttertaubheit‘ der Kinder wird nun zu einer Seuche, genannt ‚Welttaubheit‘ einer ganzen Menschheit. Darüber gäbe es jetzt sicher wortgewaltige Erkärungen abzusenden, die hier allerdings enden werden. In diesem Sinne: Elterliches Schweigen und eindeutiges Handeln ist besser, als zuviel reden…. oder schreiben ;-).

Gpunkt
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